Unterwegs
Bei den Jugendpressetagen der SPD
veröffentlicht von Lina Skarupke am 11.12.2015 unter Unterwegs
Mittwochmorgen, 7.16 Uhr. Mit einer Tasche über der Schulter und meinem Koffer in der Hand stehe ich am Wuppertaler Hauptbahnhof und warte auf den ICE nach Berlin. Ein bisschen fühle ich mich wie ein Geschäftsmann.
Doch der Gedanke verfliegt schnell, als ich an den Notizblock und die Kamera in der Tasche denke. Als eine von insgesamt 93 anderen Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren, darf ich an den Jugendpressetagen der SPD teilnehmen und einen kleinen Einblick in das Alltagsgeschäft eines Hauptstadtjournalisten bekommen.

Nachdem alle gut in Berlin angekommen waren und schnell im Hotel eingecheckt hatten, beginnt unser erster Tagespunkt im Paul-Lübbe-Haus mit der Begrüßung durch die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Petra Ernstberger. Dort wo normalerweise die Abgeordneten sitzen, dürfen wir nun unsere Blöcke und Stifte auspacken und ordentlich mitschreiben. Schnell merkt man, dass der Tagesablauf eines Politikers ziemlich durchstrukturiert ist. Genauso sollte es auch für uns in den kommenden Tagen werden.

Trotzdem bleibt uns noch ein bisschen Zeit, um Petra Ernstberger ein kleines Ständchen zu singen - denn sie hatte an dem Tag auch noch Geburtstag. Direkt im Anschluss ging es dann für mich zu einer Diskussion über Bildungspolitik mit einem Bundestagsabgeordneten. Ziemlich interessant wurde es da vor allem bei der Inklusion und Flüchtlingsthematik. Nach einem kleinen Abendessen und dem Besuch des Brandenburger Tors, ging es auch schon wieder zurück ins Hotel. Der erste Tag war geschafft.

Voller Elan ging es am nächsten Morgen direkt weiter. Neben einer Pressekonferenz mit Mitarbeitern der Pressestelle des Parteivorstands im Willy Brandt Haus, stand für uns auch ein Besuch des RBB auf der Programmliste. Dort bekamen wir unter anderem einen Einblick in ein Radiostudio und konnten sehen, wo die Nachrichten gedreht werden.

Das Highlight des Tages war allerding die Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzendem der SPD, Thomas Oppermann. Dort hatten wir die Möglichkeit unsere zum Teil kritischen Fragen zu stellen. Zum Abschluss des Tages gab es für alle noch ein großes Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des Bundestags. Der nächste Morgen war leider schon der letzte Morgen in Berlin. Nachdem alle ihre Zimmer geräumt hatten, ging es noch ein letztes Mal in den Bundestag, wo wir neben einem Gespräch mit Hauptstadtjournalisten, auch eine Plenarsitzung besuchen konnten. Dort konnten wir den Abgeordneten live bei einer Diskussion über Dopingmittel im Leistungssport zu sehen.

Bevor mein ICE aber wieder zurück nach Wuppertal fuhr, hatte ich noch genug Gelegenheit, mich von den anderen Teilnehmern zu verabschieden und Nummern auszutauschen. Viel zu schnell gingen diese erlebnisreichen Tage in der Hauptstadt zu Ende.
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