Körperkult
WSV: Nullnummer in Hilden
veröffentlicht von Kim Tholl am 14.12.2015 unter Körperkult
In die entscheidende Rückrunde der Oberliga Niederrhein startete der Wuppertaler SV am Sonntag beim VfB Hilden. Nach einem fulminanten 6:1-Sieg im Hinspiel war das Spiel nahe des Hildorado allerdings weniger torreich und endete 0:0.
Trainer Stefan Vollmerhausen nahm zum Spiel in Düsseldorf zwei Änderung vor: Für den schwachen Gataric rückte Patrick Nemec zurück in die Startelf und den verletzten Joashua Mroß ersetzte U19-Keeper Florian Schneider. Der WSV begann die Partie schwungvoll. Meist mit langen Bällen versuchten die Rot-Blauen das Mittelfeld zu überbrücken und fanden mit Marvin Ellmann in der Offensive relativ häufig ihre Anspielstation.

Allerdings hob der Linienrichter immer wieder die Fahne und war der Meinung, dass Ellmann im Abseits gestanden habe. Dementsprechend wurde es nur selten gefährlich vor dem Tor des Ex-WSVer Bastian Sube. Hilden konzentrierte sich in der ersten Hälfte meist auf die Defensivarbeit und versuchte durch ein schnelles Umschaltspiel zu Torszenen zu kommen. Doch auch die Gastgeber bissen sich an der besten Defensive der Liga (nur 16 Gegentore) die Zähne aus.

Zur Halbzeit blieb es beim 0:0, mit dem beide Seiten leben konnten. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber dann etwas besser ins Spiel und erarbeiteten sich zwei Torchancen, die aber nicht wirklich eine große Gefahr für Schneider im WSV-Tor waren. Auf der anderen Seite trafen die Rot-Blauen gleich zwei Mal den Querbalken und scheiterten dazu noch mehrmals an Bastian Sube, der einen guten Tag erwischte.

In den letzten zehn Minuten warfen die Wuppertaler noch einmal alles nach vorne, doch das siegbringende Tor wollte einfach nicht Fallen. Und so endete das mit vielen Fouls geführte Spiel torlos. Die Hildener feierten das Remis wie einen Sieg. Durch das 0:0 verändert sich erneut nichts in der Tabelle, da auch Uerdingen und Schonnebeck jeweils nur einen Punkt holen konnten. Mit 3 Punkten Vorsprung geht der WSV damit in die Winterpause, in der ein Trainingslager in der Türkei eine gute Vorbereitung für die restlichen „Aufstiegsspiele“ der Oberliga Niederrhein ansteht.

Das letzte Pflichtspiel in 2015 bestreitet der Wuppertaler SV dann am kommenden Wochenende mit dem Pokalviertelfinale beim ETB Schwarz-Weiß Essen. Anstoß der Partie ist am Samstag um 14 Uhr.

Foto: rot-blau.com
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