Körperkult
WSV: Unglückliche Niederlage gegen TuRu
veröffentlicht von Kim Tholl am 08.12.2015 unter Körperkult
Das Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich in Düsseldorf, wo normalerweise die Nachwuchsteams der Fortuna ihre Heimspiele austragen, bleibt für den Wuppertaler SV kein gutes Pflaster.
Nachdem bei einer schnell ausgeführten Ecke die Zuordnung nicht stimmte, fiel das Tor des Tages kurz nach dem Seitenwechsel für den Tabellenvierten TuRu Düsseldorf. Ohne Kapitän Gaetano Manno, der in diesem Jahr aufgrund seiner Verletzung nicht mehr für die Rot-blauen auflaufen wird, und Julian Kray, der die abstiegsgefährdete U19 des WSV in der Bundesliga unterstützen sollte, trat die Mannschaft des Wuppertaler SV im Paul-Janes-Stadion an.

TuRu wollte sich für die Niederlage im Pokal Ende Oktober revanchieren. Und die Anfangsphase der Partie war gar nicht mal so unausgeglichen. Zwar beherrschten die Gäste weitestgehend das Spielgeschehen, kam allerdings nur selten in gefährliche Torraumszenen. Mit der Zeit kamen die Bergischen aber immer besser ins Spiel und zwangen TuRu-Keeper Nowicki erst nach einer Ecke, dann durch einen Fernschuss von Arenz zu zwei Glanzparaden.

Danach kam es zum ersten Aufreger des Spiels: Wieder brachte der WSV eine Ecke in den Strafraum, wieder kam ein Spieler an den Ball und köpfte aufs Tor. Auf der Linie klärte der Ex-WSVer Maxi Nadidai wahrscheinlich mit dem Arm – Einen Strafstoß kann man in einer solchen Situation schon einmal geben. Im weiteren Spielverlauf blieben die Gäste vor allem durch Standardsituationen gefährlich. Doch immer wieder bekam TuRu einen Fuß dazwischen oder Torhüter Nowicki parierte. In der zweiten Hälfte bekamen die Hausherren dann eine Ecke zugesprochen, die sie schnell und für den WSV zu schnell ausführten. Die komplette Hintermannschaft des WSV wirkte überrascht und die Zuordnung stimmte gleich an mehreren Positionen nicht.

Limbasan war in dieser Situation völlig ungedeckt und köpfte für WSV-Keeper Mroß unhaltbar ins Tor ein (52. Minute). Mit der ersten und fast einzigen Torchance machte TuRu das Tor des Tages. Zwar gab der WSV das Spiel nach dem Gegentor noch nicht verloren und drückte den Gegner tief in seine eigene Hälfte hinein. Doch letztendlich wollte das Tor einfach nicht fallen. Für Diskussionen sorgte noch eine weitere strittige Szene: Einen Freistoß von Marvin Ellmann wehrte die Mauer der Düsseldorfer im Strafraum mit der Hand ab – zumindest ging die Hand aktiv zum Ball.

In dieser Situation hätte sich Düsseldorf erneut nicht über einen Strafstoß beschweren dürfen. Doch der Schiedsrichter entschied nicht auf Elfmeter. Stattdessen blieb es beim 0:1 aus Wuppertaler Sicht – Der dritten Saisonniederlage der Rot-blauen. Trotzdem bleibt der WSV weiter Tabellenführer und startet im letzten Ligaspiel in 2015 am kommenden Wochenende in die Rückrunde der Oberliga Niederrhein beim VfB Hilden. Das Hinspiel endete nach einem Schützenfest 6:1 für den WSV.
Foto: rot-blau.com
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