Körperkult
Tanzen zu ein paar echten Highlights
veröffentlicht von Tabea Müller am 23.01.2012 unter
Körperkult
Das 26. Schülerrock-Festival mit den wohl jüngsten 30 Teilnehmerbands und mehr als 2000 Besuchern – ein Rückblick.
Ab 16 Uhr konnte man diverse Bands spielen hören, von denen einige auch nicht zum ersten Mal beim Rockfestival aufgetreten sind. Jede Band hatte sieben Minuten Zeit, ihre Songs vorzustellen. Unter anderem auf der Bühne: Like a Whales Kiss, The Trust, Underleaf, Dickes Gebäude, Barulheiros und Toppaman.
Als Special Guests traten Max Prosa, der zudem auch als Headliner ausgewählt wurde, Cassafaya und Chris Toppa (Toppaman) sowie Jan Röttger, Revolving Door und Florian Franke (Ex- Crushhour) auf.
Reggae-Highlight
Besonders begeisterten Chris Toppa und Cassafaya, denen es gelang, fast alle Besucher des Festivals in der Mitte der Halle zu versammeln, die einem ansonsten, im Gegensatz zum vorherigen Jahr, relativ leer vorkam. Als Cassafaya einen kleinen Jungen im Rollstuhl auf der Bühne vorstellte und erklärte, er hätte sein Herz berührt, sah man sogar einige Tränen in den Augen der Zuschauer blitzen. Zuvor hatten die Barulheiros mit ihrer „energiegeladenen Trommelshow aus dem Ruhrpott“ für eine sehr gute Stimmung gesorgt.
Max Prosa war teilweise bereits bekannt, da er schon oft im Vorprogramm von Clueso gespielt hat. Beim Schülerrock-Konzert präsentierte er dann vor Beginn seiner Tour sein Debüt-Album. Neben den ganzen Boy-Bands fanden sich dieses Jahr überdurchschnittlich viele Mädchen-Bands,
unter anderem beeindruckte die elfjährige Lillith mit einer wahnsinnig tiefgreifenden und kräftigen Stimme. Da es in dieses Jahr weniger Musik zum Pogen gab, wurde auch insgesamt viel ruhiger getanzt.
Preise, wie einige professionelle Studioaufnahmen, gab es unter anderem für die Bands, die am meisten Karten verkauft hatten, sowie die Acts mit den besten Zuschauerreaktionen. Einige dieser Bands dürfen dann im kommenden Jahr erneut antreten.
„Wuppertal braucht das Schülerrock-Festival“, sagte Jürgen Harmke von der Sparkasse, da es sehr wichtig für die Jugendlichen sei, sich dort treffen zu können, neue Kontakte zu knüpfen und viele neue Live-Rock-Auftritte sehen zu können.
Meine Meinung: Alles in allem, wie auch die Jahre zuvor, ein sehr gut organisiertes und gelungenes Rockfestival.